5 dinge, die ich durch rosa gelernt habe

ilseundrosa

Von mir für euch. Hier sind fünf Dinge, die ich gelernt habe beziehungsweise die mir durch Rosa bewusst geworden sind.

Papa ist der Beste.

Rosa kann noch so schlecht drauf sein, wenn Ulf abends von Arbeit nach Hause kommt, knipst sie ihr größtes Lachen an. Das ist so schön zu sehen. Die beiden zu beobachten ist meine Lieblingsbeschäftigung. Auch, wenn ich manchmal aus dem Raum gehen muss, wenn Ulf ihr Fußballlieder vorsingt.

Emotionen können sich im Sekundentakt ändern.

Lachen, weinen, lachen, weinen. Rosa kann das im Sekundentakt wechseln. Wandelbar nennt man das. Sie wird mal ein gutes Model. Es ist verrückt, wie schnell etwas ganz Schlimmes plötzlich vergessen ist, wenn Mama Grimassen zieht oder singt.

Stuhlgang ist wichtig.

Ich habe mir noch nie so viele Gedanken um den Stuhlgang einer anderen Person gemacht. Aber es stimmt, am Windelinhalt kann man ablesen, ob Rosa bestimmtes Gemüse oder Obst verträgt und ob es ihr generell gut geht. Dass Ulf und ich fast täglich über Stuhlgang anstatt über Serien oder Essen reden, hätte ich mir so auch nicht träumen lassen.

Miteinander reden ist wichtig.

Gerade am Anfang waren wir ob des Schlafmangels leicht reizbar und manchmal war ich tagsüber ganz sauer, dass Ulf „Babypause“ hat. Das und ganz viele andere Sachen schwirrten und schwirren mir immer noch durch den Kopf und ich spreche über alles mit ihm. Manchmal sind das sehr kurze Gespräche, manchmal reden wir lange. Hauptsache ist, nichts in sich hineinzufressen. Das betrifft übrigens nicht nur Themen rund um Rosa, sondern auch alles, was mich sonst so beschäftigt.

Jedes Kind ist einzigartig

Ich vergleiche mich leider all zu oft mit anderen und auch bei Rosa passiert mir das manchmal. Gerade beim Aufeinandertreffen gleichaltriger Babys wird immer schnell gecheckt, was Anton und Co. schon so können. Mist, er rollt sich schon auf den Rücken und oh, Naomi krabbelt sogar schon. Schwierig, aber lasst das lieber. Jedes Kind entwickelt sich individuell und auch, wenn ich mich auch manchmal nicht dagegen wehren kann, weiß ich insgeheim: sie wird ihren Weg gehen (beziehungsweise erstmal krabbeln) und ich muss ihr und mir keinen Stress machen.

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